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Kultur

Einige sprechen italienisch, einige slowenisch und nur wenige deutsch...ein kleines Babel? Vielleicht ist das Triest tatsächlich. Sicherlich ist Triest eine multikulturelle Stadt, in der sich Menschen mit verschiedenen Sprachen und unterschiedlicher Herkunft vermischt haben und die gelernt haben miteinander zu leben.

Kriege und Auseinandersetzungen liegen heute weit zurück und sind einer Heiterkeit gewichen, die Schritt für Schritt mit einer Hartnäckigkeit erobert wurde, die dem festen Gestein gleicht, welches das ganze Karstgebiet kennzeichnet.

Der Karst bildet die Linie, welche zumindest morphologisch gesehen, noch immer Italien von Slowenien teilt.

Hier im Grenzgebiet kann man wirklich verstehen, wie viele einzelne Schritte vollzogen worden sind, um jene Barrieren abzuschaffen, welche einst die Einwohner der Stadt trennten und die von der Errungenschaft des gegenseitigen Respekts und dem Zusammenleben zwischen den Ethnien gekrönt wurden.

Wer die neue Situation, in der sich Triest nach der Erweiterung Europas befindet, verstehen will, wird bei einem Spaziergang im Karstgebiet umso neugieriger auf die Veränderungen, die sich in diesem Gebiet abgespielt haben, sowie auf die ständige Weiterentwicklung der Gegend.

Das Karstgebiet ist Zeuge historischer Ereignisse, die Spuren von unschätzbarem Wert hinterlassen haben, und kann mit Diskretion auch von den grausamsten und schmerzlichsten Ereignissen erzählen.

Das Karstgebiet: ein Geschichtsbuch zum Durchblättern, ein Ort der Erinnerung, illustriert mit dem Frieden und der Ruhe der Natur.