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Natur

Im Zentrum Mitteleuropas und im Grenzgebiet zwischen Italien und Slowenien befindet sich direkt hinter Triest die Karst-Hochebene. Das Gebiet erstreckt sich vom Golf von Triest bis nach Wippachtal in Slowenien. Es ist ein sehr kontrastreiches Gebiet, vereint durch die Besonderheiten der vielfältigen Landschaft und geprägt vom Karstgestein, das sich schon an seinem Namen – kar –, was in der indoeuropäischen Sprache Stein bedeutet, erahnen lässt.

Der Rilke-Weg [Divulgando srl]

Auf den ersten Blick fällt der typische felsige Charakter der kalksteinhaltigen Karstlandschaft auf. Dem aufmerksamen Beobachter aber zeigt sich der Karst von seiner sanftesten und faszinierendsten Seite und überrascht immer wieder aufs Neue.

Als Ziel für Naturliebhaber bietet der Karst eine bunte Vielfalt an Baumarten und die Flora und Fauna sind in ihrer Art einzigartig. Wechselhafte Klimabedingungen haben ein Ökosystem geschaffen, in dem zahlreiche Tierarten und Pflanzen ihren Lebensraum finden.

Ein Grund mehr weshalb man diese einzigartige und faszinierende Gegend nicht versäumen sollte!

Tra le principali attrattive segnaliamo:
- Park Škocjanske Jame
- Das Naturschutzgebiet Val Rosandra-Dolina Glinščice
- Das Gestüt von Lipica
- Der Rilke-Weg
- Die Mündungen des Timavo
- Die Klippen von Duino

CONTACTS

Karst



Karstgebiete gibt es auf der ganzen Welt. Der Name dieses besonderen Phänomens geht jedoch auf das Gebiet um Triest zwischen Italien und Slowenien zurück. Genau in diesem Karst wendeten Forscher ihr Wissen über die Lösungsverwitterung von Gestein an.

Die Gesteinsoberfläche, über die wir heute laufen, senkt sich jährlich um drei Hundertstel Millimeter. Das sind 300 Meter alle Millionen Jahre! Das Wasser tritt in Felsspalten und -risse ein, höhlt sie aus und so entstehen Höhlen.

Im Zeitraum von mehreren Millionen Jahren entwickelt sich dieses Phänomen weiter in die Tiefe und die Verkarstung reicht sogar bis mehrere hundert Meter unter die Erdoberfläche.

So gerät das Flusswasser weit in die Tiefe. Gleichzeitig senkt sich die Oberfläche und so verschwinden die „Decken“ der Höhlen, die in Form von langen Rinnen zurückbleiben, oft unregelmäßig geformt sind und die von Dolinen unterschieden werden.